Was Patienten vor der ersten Anfrage tun
Zwischen dem ersten Gedanken an eine Behandlung und der Terminanfrage liegen Wochen. In dieser Zeit wird verglichen: Instagram-Profile, Google-Bewertungen, Vorher-Nachher-Bilder, die Website.
Wer in dieser Phase nicht sichtbar ist, kommt in der engeren Auswahl nicht vor. Wer sichtbar ist, aber austauschbar wirkt, ebenfalls nicht. Content ist deshalb kein Zusatz zum Marketing, sondern die Grundlage, auf der Kampagnen überhaupt funktionieren.
Inhalte, die auf Behandlungen einzahlen
Reichweite ist einfach zu erzeugen und selten etwas wert. Ein Reel mit 50.000 Aufrufen bringt Ihnen nichts, wenn niemand davon in Ihrem Einzugsgebiet wohnt.
Wir planen Inhalte entlang Ihrer Behandlungen und der Fragen, die Patienten vor der Entscheidung stellen. Das ist weniger spektakulär als der Trend der Woche, führt aber zu Anfragen statt zu Likes.
- AufklärungAblauf, Eignung, Ausfallzeit, Risiken. Wer ehrlich informiert, gewinnt Vertrauen und filtert unpassende Erwartungen vor.
- ErgebnisseVorher-Nachher im rechtlich zulässigen Rahmen, sauber fotografiert und ohne Übertreibung.
- MenschenWer behandelt, wer empfängt, wie es in der Praxis aussieht. Der stärkste Vertrauensbaustein und der am seltensten genutzte.
- HaltungWarum Sie bestimmte Behandlungen nicht anbieten, sagt oft mehr über Qualität als jede Leistungsliste.
Produktion mit minimalem Aufwand für Ihr Team
Der häufigste Grund, warum Praxen ihren Content einschlafen lassen, ist Zeit. Deshalb bündeln wir die Produktion: Ein Drehtag im Quartal liefert Material für mehrere Monate.
Redaktionsplan, Schnitt, Texte und Veröffentlichung übernehmen wir. Sie geben frei. Der laufende Aufwand für Ihr Team liegt bei ein bis zwei Stunden im Monat.
Der Nebeneffekt auf Ihre Kampagnen
Ein gepflegtes Profil senkt die Kosten Ihrer bezahlten Kampagnen. Wer eine Anzeige sieht und danach ein leeres oder lieblos gepflegtes Profil vorfindet, springt ab. Wer ein stimmiges Profil vorfindet, fragt an.
Organische Präsenz und bezahlte Kampagnen sind deshalb keine zwei Kanäle, sondern zwei Teile derselben Bewegung. Wie der bezahlte Teil funktioniert, beschreiben wir unter Patientengewinnung.
Die rechtlichen Grenzen
Ästhetische Medizin fällt unter das Heilmittelwerbegesetz, und das ist bei Vorher-Nachher-Darstellungen streng. Für operative plastisch-chirurgische Eingriffe ist die Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern nach § 11 HWG untersagt.
Für nicht-operative Behandlungen ist der Rahmen weiter, aber nicht offen: Die Darstellung darf nicht irreführen, keine übertriebenen Erwartungen wecken und muss vergleichbare Bedingungen zeigen, also gleiche Beleuchtung, gleicher Winkel, kein nachträglicher Filter.
Wir arbeiten innerhalb dieser Grenzen und legen Grenzfälle vor der Veröffentlichung vor. Bei Unsicherheit gilt: lieber ein Ergebnis beschreiben als eines zeigen, das später beanstandet wird. Eine Abmahnung kostet mehr als der Beitrag je eingebracht hätte.
Wie ein Drehtag abläuft
Die Sorge vor dem Zeitaufwand ist der häufigste Grund, warum Praxen den Content nicht angehen. Deshalb bündeln wir die Produktion auf wenige Termine im Jahr.
Ein Drehtag dauert vier bis sechs Stunden und findet in Ihren Räumen statt, meist an einem behandlungsfreien Nachmittag. Wir bringen Licht und Technik mit, Sie stellen die Räume und die Menschen.
Vorbereitet sind alle Themen im Voraus: Wir schicken zwei Wochen vorher eine Liste mit den Fragen, die beantwortet werden. Nichts davon muss auswendig gelernt werden, es geht um Ihre normale Erklärweise vor der Kamera.
Aus einem Drehtag entstehen typischerweise 12 bis 20 verwertbare Clips plus Bildmaterial. Das trägt drei bis vier Monate an Veröffentlichungen.
Was Sie konkret bekommen
- Content-Strategie, die auf Behandlungen einzahlt statt auf Likes
- Redaktionsplan und Produktion mit minimalem Zeitaufwand für Ihr Team
- Einheitlicher Premium-Auftritt über alle Kanäle
- Organische Reichweite, die Ihre Kampagnen günstiger macht
Häufige Fragen
- Müssen wir selbst vor die Kamera?
- Für die stärksten Formate ja, aber gebündelt. Ein Drehtag im Quartal reicht in der Regel. Alles andere übernehmen wir.
- Wie viele Beiträge pro Woche sind sinnvoll?
- Zwei bis drei gut gemachte Beiträge schlagen sieben schnell produzierte. Wichtiger als die Frequenz ist, dass die Inhalte auf Ihre Behandlungen einzahlen.
- Wie gehen Sie mit den rechtlichen Grenzen um?
- Vorher-Nachher-Darstellungen unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz. Wir arbeiten innerhalb dieser Grenzen und stimmen Grenzfälle vorab mit Ihnen ab.
